Nachhaltiges Design für öffentliche Innenräume

Green Furniture Concept schafft nachhaltiges Design für öffentliche Innenräume. Gewundene und nahtlose Sitzbanksysteme und akustische Beleuchtungen von Green Furniture finden sich zum Beispiel im Flughafen Göteborg, am Stockholmer Hauptbahnhof und in Melbourne im Einkaufscenter The Strand.

Die Eigenschaft der Nahtlosigkeit steht für Platzersparnis und für die Möglichkeit, die Möbel für große Innenräume auszulegen. So können Konfigurationen mit beliebiger Form verwirklicht werden – Konfigurationen, die der Formensprache des Gebäudes entsprechen und den Besucherstrom lenken.

Unter akustischer Beleuchtung versteht man Konzepte, die den visuellen und auditiven Raum bestmöglich gestalten. Nachhaltigkeit ist unser Leitwort. Wir arbeiten auf umweltverträgliche Weise mit natürlichen und upgecycelten Materialien – CSR, die Sie sehen, CSR mit Funktion.

Dienstleistungen

Um jedes Projekt bestmöglich abzuwickeln, kooperieren wir eng mit Architekten, Innendesignern, Designern, Geschäftsleitern und Kunden.

Wir händigen Architekten BIM- und DXF-/DWG-Objekte aus, damit sie unsere Produkte einfach für ihre Projekte auswählen können. Aktuell stellen wir Dateien für Revit, ArchiCAD, AutoCAD und SketchUp zur Verfügung, helfen Ihnen aber auch gern mit dem von Ihnen gewählten Format.

Wir können unseren Kunden auch einen Design- und Layout-Prozess zur Verfügung stellen – der einfache Weg zu einem kunden- und projektspezifischen Layout und zu einer klaren Vorstellung davon, wie es in der Realität wirkt.

Unternehmensgeschichte

Alles begann 2007, als der Stuhl One C über Nacht in Paris an der weltweit größten Messe für grünes Design Berühmtheit erlangte – der Erfolg beflügelte Johan Berhin und bestätigte seinen nachhaltigen Ansatz. So beschreibt der Firmengründer und Designer das Unternehmen Green Furniture Concept, seine Arbeit und seine Geschäftsphilosophie heute:

„Als ich mit dem Möbelbau begann, war ich geschockt, wie buchstäblich widerlich die Produktion durch den Einsatz von Klebstoffen und Anstrichmitteln war. Allein dieser Geruch! Ich beschloss, etwas zu verändern. Im Jahr 2010 stellte ich Green Furniture auf der Messe Stockholm Furniture Fair vor. Die Marke basiert auf der Idee, nachhaltige moderne Klassiker zu schaffen. Möbel mit Herz und Seele; Möbelstücke, die etwas über Ihren Geschmack und Ihr Verantwortungsgefühl aussagen. Die Marke will besonders gutes Design hervorbringen. Nämlich Design, das zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit passt, das höchsten Qualitätsstandards entspricht und das den Kunden beständige Möbelstücke bietet. Die Marke steht für ausdrucksstarke Möbel, die für eine enge Beziehung mit ihren Nutzern ausgelegt sind.“

Heute arbeitet Green Furniture Concept auf drei Ebenen an seinen Nachhaltigkeitszielen: auf der Entwurfs- und Produktionsebene, auf der Ebene von Aktivitäten und auf der Ebene von Informationsveranstaltungen.

Es begann mit einem Stuhl

„In meiner Kindheit in den frühen 1980er Jahren rannte ich gern in der Möbelfabrik meines Vaters Pierre herum. Wahrscheinlich geht meine Liebe zu Möbeln auf diesen Ort zurück“, sagt Johan Berhin. Den Kinderschuhen entwachsen, bildete sich Berhin zum Industriedesigner aus und gründete Berhin Studios, ein auf Möbel- und Industriedesign spezialisiertes Unternehmen.

Johan Berhin fährt fort: „Lange träumte ich von einem natürlich geschwungenen Stuhl, der aus einem einzigen Stück Holz geschaffen ist. Eines Tages konnte ich diesen Traum verwirklichen. Ich schnitt eine Vorlage aus einem Holzstück – mein Stuhl One C war geboren. ‚C‘ steht für ‚Chair‘, ‚One C‘ für ‚Stuhl in einem Stück‘. Ich freute mich wie ein Kind und musste meinen Stuhl ganz einfach produzieren lassen.“

Johan Berhin nahm Kontakt auf mit Åberg och Söner, einem traditionsreichen Familienunternehmen (damals in dritter, heute in vierter Generation geführt), das auf die Arbeit mit Formholz spezialisiert ist. Man war von einander angetan, und die Åbergs versorgten Berhin mit den Werkzeugen, die für die Produktion erforderlich waren. Die erste Stuhlserie wurde angefertigt, und der französische Möbelhändler Sentou gab eine große Bestellung in Auftrag. Johan Berhin fand, dass es an der Zeit war, eine eigene Möbelkollektion unter dem eigenen Markennamen Berhin Studios herzustellen.

One C generierte neue Ideen, und es wurden mehrere andere Produkte im gleichen Stil geschaffen, um ein ganzes C-Sortiment aufzubauen.

– One C (2005), der Originalstuhl in einem Stück (wird nicht mehr hergestellt)

– Half C (2006), halb so breit wie One C. Kann an der Wand aufgehängt werden, wenn nicht genutzt (wird nicht mehr hergestellt)

– Stack C (2007), eine stapelbare One-C-Version (wird nicht mehr hergestellt)

– Multi C (2008), eine von einem Akkordeon inspirierte Erweiterung von One C (wird nicht mehr hergestellt)

– Nova C (2010), eine Weiterentwicklung von Multi C und das erste Möbel für öffentliche Innenräume

– Nova C Back (2012), ein Kooperationsprojekt mit der Architektin Fanny Stenberg mit dem Ziel, den Anforderungen im Hinblick auf die Instandhaltung und Reinigung in öffentlichen Innenräumen zu entsprechen

Als das Produktionsvolumen im Jahr 2007 stieg, überlegte Johan Berhin, wie er beim Entwurf und bei der Herstellung von Möbeln sein Umweltengagement zum Ausdruck bringen konnte.

Das war der Anfang des Umweltkonzepts von Berhin Studio. „Als das Produktionsvolumen einen hohen Stand erreicht hatte, wurde mir klar, dass ich nur noch das Konzept einer grünen und nachhaltigen Produktionsweise vertreten konnte“, sagt Johan Berhin. „Außerdem wollte ich andere Möbelkonzepte ausfindig machen, bei denen der Aspekt der Nachhaltigkeit das Design noch verbessert und einen neuen grünen Designstil begründet.“ Um solche Konzepte zu finden und ins Rampenlicht zu stellen, initiierte Berhin einen internationalen Designwettbewerb, bei dem der Green Furniture Award verliehen wird. Schon im Gründungsjahr 2009 war der Wettbewerb auf der Stockholm Furniture Fair ein voller Erfolg. Johan Berhin beschloss, die Möbelserien Green Furniture Sweden zu nennen. Inzwischen wurde der Name internationalisiert und in Green Furniture Concept geändert.